Spielabsagen bringen Tabellen in Schieflage - Terminnot droht

Jetzt hat Brücken "den Kaffee auf"

Der Tiefpunkt: 2:4-Pleite beim Tabellenletzten Mondorf

Zweimal durften die Bachemer jubeln. Zweimal war ihnen der ausgleich geglückt. Geholfen hat es am Ende nichts.

"Guckst Du?" Der Bachemer Kevin Atila (links) und Mondorfs Torwart werden sich nicht zum kaffeeklatsch verabredet haben.

Vier Gegentreffer: Da war Torwart Christian Gabriel bedient.

von Jan L. Dahmen

Alles Ärgern nutzt nichts: Der Winter hat den Kickern erneut einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da bleibt nichts weiter übrig, als weiter zu trainieren und sich auf die nächsten Aufgaben vorzubereiten.

Für den Verbandsligisten FC Hürth steht das wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Teveren auf dem Programm. Ein klassisches Sechs-Punkte-Spiel. Im Hinspiel musste sich die Elf von Peter Großmann noch knapp geschlagen geben und rutschte anschließend in Richtung Tabellenkeller. Inzwischen haben die Hürther sich aber wieder berappelt und wollen nun versuchen, mit einem Sieg am Sonntag, 15 Uhr im Hürther Stadion, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.

Landesliga - Einen rabenschwarzen Tag erwischte der VfR Bachem am vergangenen Sonntag. Nach der 2:4-Niederlage gegen den Tabellenletzten Mondorf fehlten Coach Matthias Brücken zunächst die Worte. So schlecht hatte er seine Mannschaft in dieser Saison noch nicht spielen sehen.
Eigentlich wollten die Bachemer nach dem Erfolg gegen Porz in der Vorwoche noch einmal nachlegen, und sich in der Tabelle etwas Luft verschaffen. Der Plan ging jedoch gründlich in die Hose. "Da fehlte jede Einstellung", kritisierte Brücken seine Akteure. "Und so etwas wie eine ordentliche Mannschaftsleistung war nicht zu erkennen!" Schon zur Halbzeit lagen die Bachemer mit 1:2 hinten und hatten Glück, dass die Mondorfer ihre Überlegenheit nicht genutzt hatten. Nach dem Wechsel schien es für kurze Zeit, als hätten die deutlichen Worte des Trainers in der Kabine Wirkung gezeigt. Aber nach dem Ausgleich von Mario Puzzo in der 53. Minute verfiel der VfR wieder in die schon aus dem ersten Durchgang bekannte Lethargie und ließ es sich gefallen, vom Abstiegskandidaten regelrecht vorgeführt zu werden. "Ich weiß nicht, was in den Köpfen der Spieler manchmal vor geht", schüttelt Brücken den Kopf. "So ein Spiel wie heute müssen wir gewinnen, wenn wir die Klasse halten wollen!"
Vie Zeit zum Ärgern bleibt nicht. Schon am Freitag, 20 Uhr, müssen die Bachemer in Hennef ran und dürfen sich schon mal auf ein heißes Tänzchen einstellen. Mit einem Unentschieden wie im Hinspiel müssten sie mehr als nur zufrieden sein.

» Mehr Bilder vom Bachemer Debakel in Mondorf

Bezirksliga - Zufrieden ist man bei Viktoria Frechen. Erst Recht nach dem 2:0-Erfolg gegen Jülich am vergangenen Sonntag. In der ersten Halbzeit taten sich die Frechener noch schwer und haben es ihrer guten Defensivarbeit zu verdanken, nicht ins Hintertreffen geraten zu sein. Nach dem Wechsel bewies Trainer Friedhelm Fröhlich ein glückliches Händchen. Die gerade eingewechselten Ali Arazouk und Max Schröder sorgten im Zusammenspiel für den Führungstreffer für die Viktoria. Und kurz vor Schluss machte Patrick Schmidt dann per Kopf den Auswärtserfolg perfekt.
Drei wichtige Punkte, die zusammen mit den zahlreichen Spielabsagen für Tabellenplatz fünf reichen. Den müssen die Frechener am kommenden Sonntag, 15 Uhr, gegen Weiden verteidigen.

Die Spieler von Grün-Weiß Brauweiler und Germania Geyen konnten die Fußballschuhe am Sonntag im Schrank lassen. Sowohl das Spiel der Grün-Weißen in Düren als auch die Partie der Geyener zu Hause gegen die Sportfreunde aus Düren wurden abgesagt. Für den neuen Trainer Cüneyt Karadza in Brauweiler die Chance, seine Elf noch besser auf die schwere Aufgabe gegen Inden am kommenden Sonntag, 15 Uhr, im Abteisportpart vorzubereiten. In Geyen darf man sich unterdessen Hoffnungen machen, dass in Stotzheim am Sonntag mehr als nur ein mageres 0:0 wie im Hinspiel drin ist.


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