Das Dreigstirn steht

Hürther Funken Blau-Weiß präsentieren ihr Trifolium für die kommende Session

Alt-Hürth (bn). Im Löhrerhof konnten sich die Freunde und Anhänger der KG "Hürther Funken Blau-Weiss" mit eigenen Augen davon überzeugen, dass die Jecken nicht nur während der Karnevalssession feiern können und wollen. Mit der zweiten Auflage ihres Sommerfestes belegten die Karnevalisten, dass auch außerhalb der Session ein reges Vereinsleben existiert.

Mit Leckereien vom Grill, ein paar Pfund Kuchen und dem einen oder anderem Kölsch ließ es sich dabei bestens aushalten. Für das Sommerfest hatte sogar KG-Präsident Dr. Peter Peterlin seinen Urlaub in Italien unterbrochen und war zurück nach Hürth gereist. "Für unser Sommerfest ist der Löhrerhof geradezu ideal", meinte Peterlin. "Keine andere Einrichtung spiegelt das Ambiente von Alt-Hürth so wider!"
Ein festes Rahmenprogramm wurde zwar nicht erstellt, aber einen Höhepunkt gönnten sich die Jecken dann doch: Die Vorstellung des designierten Dreigestirns für die kommende Session. Gestellt übrigens von der "Prinzengarde Rot-Weiss Hürth". Aber das ist bekanntermaßen spätestens seit der abgelaufenen Session und dem Riesenerfolg des ersten "gemischten" Alt-Hürther Dreigestrins ja kein Proplem mehr.
Noch vor dem offiziellen Vorstellungstermin im August zeigten sich Prinz Andreas I. (Krückeberg), Bauer Arthur (Steiner), sowie Jungfrau Johanna (Johannes Steiner), ihrem künftigen Narrenvolk. Als Adjutanten fungieren Joachim Rütten, Sebastian Karpf und Johannes Steiner. Das närrische Transportwesen wird von Sabrina Schwalbach und Franz Zimmermann übernommen. Und als Prinzenführer konnte das karnevalistische Urgestein Manfred Sommer gewonnen werden. So gerüstet dürfen sich die Hürther Jecken auf Spaß und Freud' 'freuen.
So richtig lustig wird es allerdings erst, wenn auch ein Kinderprinz, eine Kinderprinzessin oder ein Kinderdreigestirn gefunden würde. Daher rufen die Funken Blau-Weiss, die Prinzengarde Hürth, die KaJuJa und die Große Knapsacker Karnevalsgesellschaft gemeinsam zu Bewerbungen auf. Und wo wir einmal dabei sind: Für 2012 braucht man auch noch eine "große" Tollität. Na denn?

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