Kunst, Kabarett, Chansons und Film

"Frauen in Frechen" mit neuem Programm

Frechen (lk). Mit einem vielseitigen Programm starten der Arbeitskreis Frauen in Frechen (FIF) und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Marianne Kihm, in die zweite Jahreshälfte. Wie bislang auch, greift das Programm in jedem Monat ein Thema auf, das sich an den Lebensrealitäten von Frauen orientiert.
Ob Musik-, Theater-, Film- oder Literaturveranstaltung, ob Kreativ- oder Styl-Workshop, das Angebot will alle Frauen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und Rollen ansprechen.
So gibt es am 11. September einen eintägigen Kreativ-Workshop im Atelierhaus Gut Neuenhof mit viel Raum für Ideen, Kommunikation und Kontakte. Unter der Anleitung der Künstlerin und Hausherrin Irmgard Niehl entstehen Skulpturen oder Traumfänger und Mobilées aus unterschiedlichsten Materialien.
Am 7. Oktober zeigen die Frauen des "Putzfrauenkabaretts" des Kölner Arkadas Theaters im Haus am Bahndamm wie "Migrations-Hintergründe in Kopftuchfühlung gehen mit global bescheuerten Feministplätzen der interkontinenten Gesellschaft." Ein Kabarettabend nicht nur für Frauen, geprägt von der puren Lust am Wortspiel bis hin zum sprachartistischen Drahtseilakt.
Der November steht ganz im Zeichen des internationalen Gedenktages "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November. Am Vorabend des Gedenktages, Mittwoch, 24. November, zeigt Frechen Film e.V. den Film "Die Fremde" von Feo Aladag. Der Film, gleich zweimal unter den Preisträgern beim deutschen Filmpreis vertreten, erzählt bedingungslos die Geschichte eines Ehrenmordplans. Am 25. November lädt der Sozialdienst katholischer Frauen, SkF zu einem Wortgottesdienst "Nein zu Gewalt an Frauen" ein. Im Anschluss daran steht ein Kirchenkonzert der ganz besonderen Art in St. Severin auf dem Programm:
Anlässlich des Gedenktages hat die Künstlerin und Sängerin Daniela Bosenius eigens ein Programm zusammengestellt, das das Thema "Gewalt" und insbesondere die Gewalt an Frauen in literarisch-musikalischer Form aufgreift.
Gemeinsam mit ihrer Schwester Stefanie Bosenius am Klavier präsentiert sie Texte und Lieder von z.B. Berthold Brecht, Kurt Tucholsky und Günther Grass.
Im Mittelpunkt des Abends steht die Geschichte der Schwestern Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden und auf deren Ermordung der Gedenktag zurückgeht. Die Besucherinnen und Besucher dürfen gespannt sein auf eine experimentelle Kombination von Lesung und Musik an einem ungewöhnlichen Ort.
Entspannend wird es dann zum Jahresausklang: Im Vorfeld der nahenden Festlichkeiten zeigt die Imageberaterin Anke von Garrel am 7. Dezember im neugestalteten Clubraum des Stadtsaals Regeln und Tricks, mit denen auch Ungeübten ein "festliches Make-up für glänzende Auftritte" gelingt. Die genauen Anfangszeiten, die Teilnahmebedingungen  und -gebühren sind im Programm " Frauen in Frechen" aufgeführt. Druckfrisch liegt das Programm im neuen Design jetzt im Frechener Rathaus aus oder kann bei der Gleichstellungsbeauftragten angefordert werden.

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