Am Ende blieb Bürgermeister Walther Boecker nur noch die Flucht über eine Drehleiter der Feuerwehr: Punkt 11.11 Uhr hatten die "Mädchen von der Feuerwehr" das Rathaus gestürmt, den Verwaltungschef gefesselt und ihm den Stadtschlüssel entrissen. "Wann Du wieder Chef? - Werden wir noch klären", lautete die klare Botschaft. Zunächst wolle man erst mal "löschen alles was brennt: Die Arbeit, den Durst und was man so kennt!" Die Hürther Finanzen seien ohnehin schon ruiniert, "das bisschen Geld in Euren Kassen könnt Ihr getrost uns Weibern überlassen. Wir verteilen es dann an die Hürther Jecken, die damit ihre Konten decken!" Angesichts dieser Aussichten machte Boecker sich aus dem Staub: Vom Rathausbalkon aus nutzte er eine bereitstehende Drehleiter. (32 Bilder) »
Auch vom fiesen Nieselregen ließen sich die Kendenicher Kinder am Donnerstag bei ihrem Umzug die Laune nicht verderben. Angeführt vom eigens auf die Beine gestellten Dreígestirn zogen sie durch den Ort. Für den großen Prinzen Renè I. hatten die Kinder sogar ein Ständchen einstudiert: "Einmol Prinz zu sinn..." klang aus dutzenden von Kendenicher Kinderkehlen. (18 Bilder) »
Astronauten, Zwerge, Clowns, Verkehrsschilder, Indianer, Hexen und Zauberer - Mehr als 550 Kinder zogen am Donnerstagvormittag durch Alt-Hürth. Mit guter Laune und wunderbar phantasievollen Kostümen trotzten sie dem Grau des verregneten Tages. Ihr Motto: "Dis Johr laufe mer durch Schutt und Dreck. Dä Zoch is do, die Stroß is weg!" Die traditionell größte Gruppe stellte mit 200 gemeldeten Teilnehmern die Clementinenschule. Singen und Kamelle werfen statt Rechnen und Lesen. (46 Bilder) »
Der liebe Gott muss einen Zweitwohnsitz in Berrenrath haben: Pünktlich um 14 Uhr am Donnerstag ließ der Nieselregen nach und die Jecken blieben beim bunten Karnevalszug durch den Ort trocken. Der Stammtisch Festkommitee zog voran und zeigte, was die Zeit geschlagen hatte: Frohsinn war angesagt. Und so ließen Sonnenblumen, Wassermänner und Außerirdische Kamelle auf die Pänz regnen, bevor Sigrid I. bejubelt vom närrischen Volk den krönenden Abschluss bildete. (70 Bilder) »
Auch wenn Alt-Hürth in weiten Teilen eine einzige Baustelle ist- Die Jecken ließen sich den Spaß nicht verderben und Titelten "Dis Johr laufe mer durch Schutt und Dreck. Dä Zoch is do - die Stroß is weg". Bauarbeiter wurden im Zug dann auch keine gesichtet. Dafür Maulwürfe, eine riesen Gruppe auffallend junger Außerirdischer, klasse Rocker mit Live-Musik und jede Menge Gardisten. Und alle versorgten die zahlreichen feierwütigen Besucher am Straßenrand mit Strüsscher und Kamelle. (69 Bilder) »
Mit fünf Großwagen,14 Gruppen und mit mehr als 500 Teilnehmern machte sich der Hermülheimer Karnevalsumzug auf seinen närrischen Weg durch die Stadt. Von der Sudetenstraße aus zog der närrische Zoch durch den Stadtteil. Zugteilnehmer und die Besucher am Wegesrand trotzten dem kühlen und zuweilen feuchten Wetter und ließen sich die gute Laune nicht vermiesen. Auf dem Zugweg schallte es von überall "Kamelle, Kamelle!". Einem Ruf, den die närrische Karawane gerne und viel nachkam und Massen von Bonbons, Lutscher und Schokoladentafeln in die Menge warf. Sascha Baumhardt war schon zu Beginn des Zugs sehr zufrieden: "Wir haben mehr Teilnehmer als letztes Jahr", freute er sich über das närrische Treiben auf den Straßen Hermülheims. (34 Bilder) »
Begeistert feierten die Fischenicher ihren Karnevalszug. Dicht gedrängt stand das närrische Volk am Straßenrand in Fischenich und ließ die 26 Gruppen und sechs großen Wagen an sich vorbeiziehen. "Es marschieren heute ungefähr 450 Menschen mit", freute sich Zugleiter Frank Böhmer über den starken Zug. Ganz am Schluss des bunten Korsos fuhr der Wagen des Fischenicher Dreigestirns mit Prinz Dieter II., Bauer Stefan und Jungfrau Laura. Sie hatten viel Zeit für ihr Narrenvolk, denn immer wieder stockte der Zug, weil die Menschen ihre Vereine und Gruppen so begeistert feierten und oftmals gar nicht mehr mit dem Einsammeln von Kamellen, Strüßje und anderem Wurfmaterial hinterherkamen. (70 Bilder) »
Jedem das, was er verdient: Das Efferener Prinzenpaar muss schon sehr brav gewesen sein, dass es trotz Schnee- und Kältewarnung mit strahlendblauem Himmel belohnt wurde! Weit über 1.000 Jecke in fantasievollen Kostümen schmissen wieder Kamelle und Strüßjer in Hürths größtem Karnevalsumzug. Mit dabei die Dorfdiven, auch diesmal wieder ganz getreu ihrem Oktoberfest-Motto. Die Duffesbachschiffer zeigten sich dagegen muskelbepackt als Popeye, während die Efferener Naaksühle sich in kunterbunte Stricklieseln verwandelt hatten. Zehn Großwagen, 26 Fußgruppen, jede Menge Musikfreunde und tonnenweise Kamelle sorgten für Bestlaune bei den vielen Jecken am Straßenrand. (60 Bilder) »
Als Bienchen summten die Laachdüvje in diesem Jahr im Gleueler Zug mit. Obgleich auch die eine oder andere Hummel dabei war, waren die jecken Wiever "süß wie ihr Honig". Auf bunte Lappenclowns setzten die Schützen und die Narren vom Stammtisch "Gleueler Mädche" schnurrten als schwarz-weiße Kätzchen mit. Kurz: Auch in diesem Jahr trumpften die Gleueler Jecken mit phantasievollen Kostümen auf und feierten gemeinsam mit Prinzessin Silvia I. bei bestem Karnevalswetter ausgelassen. (43 Bilder) »
Und es regnete doch beim Zoch in Kendenich. Allerdings nur Kamellen, Strüßjer und sonstiges Wurfmaterial. Rund 440 Teilnehmer, verteilt auf 31 Gruppen, sieben Großwagen und fünf Musikkapellen zogen durch die Straßen des Stadtteils und feierten gemeinsam mit den Jecken am Straßenrand einen tollen Zoch. Zugleiter Hermann Strazonek freute sich: "Die Vereine haben sich richtig viel Mühe gegeben. Es sind viele schöne Gruppen dabei, die sich auf den rund fünf Kilometer langen Weg gemacht haben," sagte er. (43 Bilder) »
Früh übt sichs: "Helau und Alaaf" schreien die jecken Nachwuchskarnevalisten am vergangenen Dienstag, 21. Februar beim Efferener Kinderzug. Von Schlümpfen, über Pinguine, Paradisvögel und Regenbögen war alles dabei. Die Junior-Jecken schmissen mit ihren Kamellen um sich, jubelten fröhlich und waren ganz in Ihrem Element. Auch die Erwachsenen zeigten ihre kindliche Seite. Bei den Kostümen machten sie den Minis beinahe Konkurrenz. Aber von Riesenclowns und Co. ließen sich die Kids natürlich nicht die Show stehlen. Ausgelassen feierten Jung und Alt gemeinsam im Rhythmus der Karnevalsmusik. Eben ganz jeck die Hürther! (24 Bilder) »
Es tummeln sich kleine Zwerge, zwischen grünen Dinos, hübschen Ladys, Vikingern, Mäusen und vielen andere skurrilen Gestalten. Auf den ersten Blick sind sie alle sehr verschieden, aber eins haben sie alle gemeinsam. "Helau und Alaaf" schreien die Jecken. Alle zusammen feiern sie beim Burbacher Karnevalszug den Ausklang der Session. Strüssje werden unter rhytmischen Trompeten- und Trommelklängen verteilt, Pralinen fliegen durch die Luft. Der ein oder andere Ball hat auch schon den Besitzer gewechselt. Dem guten Wetter sei dank konnten sich die Karnevalisten fröhlich austoben. Typisch jeck die Hürther! (50 Bilder) »
Klein aber Oho: Beim Karnevalsumzug in Kalscheuren war die Laune ganz weit oben. Der verhältnismäßig kurze Zug stand den anderen in nichts nach. Pünktlich starteten die Jecken auf der Hans Böckler Straße. Ausgelassen feierten die Kalscheurener den Ausklang der Session. Den "Kamelle-Rufen" der Jecken kamen die Karnevalisten prompt nach und warfen großzügig mit Süßigkeiten, Strüssje und kleinen Bällen um sich. (36 Bilder) »