Landhotel am Freuschütz
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Wolfgang Weber

aus 50226 Frechen

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Stadtfest

Sonnenschein-Der Herrgott muß ein Frechener sein

Ein strahlender Tag beginnt. Heute ist "Finchentag" in Frechen. Anlässlich des Jubiläums zum sechzigsten Jubiläum der Stadtwerdung Frechens wird ein ereignisreicher Tag seinen lauf nehmen. Zur Eröffnung war Besuch aus dem Norden angereist. Aus Wackersdorf kam mit ihrer Blasmusik die Bergmannskapelle Knappenverein. Nach der Eröffnungsrede vom Bürgermeister kam dann von den Frechenern liebevoll "Finchen" genannte alte Dame, mittlerweile einhundert Jahre alt, als Linie F zwischen Köln und Frechen verkehrend, in ihre Stadt zurück.
Sie lies, für einen Obolus von fünfzig Cent, jeden der Lust hatte eine Stadtdurchfahrt zu erleben. Währenddessen wechselte auf der Bühne das Musikprogramm. Die Big Band der Musikschule Frechen sorgte für Unterhaltung.
Die Feuerwehr zeigte im Laufe des Tages den Einsatz der Rettungsschere an einem Unlallauto und einen Löschübungseinsatz der Jugendfeuerwehr Frechen. Sie hatten auch diverse Einsatzfahrzeuge, von nostalgisch bis modern, mitgebracht. Die Feuerwehr sorgte nicht nur für Information sondern hatte auch etwas gegen Hunger und Durst.
Ebenso hatte eine große Spedition aus Frechen den Fuhrpark durchforstet und technische Zeitzeugen von gestern bis heute bereitgestellt. Ja selbst die Polizei war mit einem alten Funkwagen und einem Drahtesel vertreten. Vorträge über "Finchen" und die Gleissanierung zwischen Haltestelle Frechen Bahnhof und Endhaltestelle Benzelraht waren ausgebucht.
Der Gesangverein der Köln-Frechen-Benzelrahter Eisenbahn trug unter anderem auch mit dem Lied von "Finchen" und dem Frechenlied zur Unterhaltung bei. Bei Kaffee und Kuchen konnte man sich später von der Gruppe Sylvester '75 musikalisch unterhalten lassen.
Das Ende dieses schönen Tages zeichnete sich ab, als der Bürgermeister und seine Mitarbeitern, jeweils mit einer Traube weißer Jubiläums- Luftballons, an denen die über Tag von den Gästen ausgefüllten Wettbewerbskarten hingen, damit begannen diese in den strahlend blauen Himmel zu entlassen. Zum letzten Mal an diesem Tag kam auch der festlich geschmückte Ehrengast am Klüttenbrunnen vorbei, um nach der Verabschiedung majestätisch in Ihr Depot zu entschwinden. Hoffentlich geht es ihr in vierzig Jahren so gut wie heute damit sie Frechen zum Hundertsten noch einmal besuchen kann.
Unter großem Zulauf der Bevölkerung ging eine schöne Jubelfeier zu E N D E.

Letzte Änderung: Donnerstag, 20.10.2011 09:48 Uhr

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