Der Dom steht in Flammen

Bedburger Autor Dennis Vlaminck stellt seinen neuen Roman "Domfeuer" vor

Bedburg (ki). April 1248: Ein Brand im alten Dom zerstört die Kölner Kathedrale. Vier Morde geschehen wenige Tage zuvor in nur einer Nacht. Drei reiche Kaufleute und ein Werkmeister der Dombauhütte, der für den geplanten Abbruch der Kirche zuständig war, kommen ums Leben. Der Hafenarbeiter Paulus steht unter Mordverdacht, weil er blutverschmiert neben einer Leiche gefunden wird. Ganz Köln jagt Paulus, und der jagt den Mörder. Doch es geht um mehr. Das Schicksal der Stadt und der Neubau des Doms stehen auf dem Spiel. "Domfeuer", das neueste Werk von Dennis Vlaminck, ist kein klassischer Krimi. Der Mörder steht von Anfang an fest, und der Leser kennt das Ende des Romans. Wie ein Actionthriller rast die Erzählung um den historisch belegten Teilabbruch des alten Doms durch das mittelalterliche Köln. Der Leser taucht bereits nach wenigen Seiten in den dicht geschriebenen Roman um eine Verschwörung ein, bei der das Schicksal Kölns in Gefahr ist, und folgt dem Hafenarbeiter Paulus auf seiner nervenaufreibenden Jagd durch Köln."Ich habe viele spannende Orte für meinen Roman ausgewählt", verrät Vlaminck und nennt die Mühlenschiffe als Beispiel, von denen das Mehl in die Stadt kam. Das Buch überrascht mit Details. Eigentlich wollte Vlaminck nach seinem letzten Werk "Reliquiem" keinen Mittelalterkrimi schreiben. Vor drei Jahren hat er mit dem aktuellen Buch begonnen: "Ich weiß nicht mehr, woher die Geschichte gekommen ist. Es spukte in meinem Kopf herum. Da griffen viele Rädchen ineinander", erzählt er. "Die meiste Arbeit war es, alle Fäden der Geschichte wieder zusammenzu halten", ergänzt er. Der neue Krimi hat auch lokale Elemente. Eine Hauptfigur, die ihr Glück in Köln suchte, kommt aus Bedburg-Kaster.

Letzte Änderung: Donnerstag, 29.09.2011 13:53 Uhr

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